Anfrage in Offenbach
NPD blitzt bei Druckerei ab

Offenbach (tk) · Ausgerechnet bei einem Offenbacher Verlag, der sich selbst als linkspolitisch einstuft, wollte die rechtsradikale NPD ihre Monatszeitung “Deutsche Stimme” produzieren lassen. Das berichtet Andreas Bender, Chef der Firma voice-design, die sich im Internet ausdrücklich als “ethisch bewusst” bezeichnet. “Als ich mir die Website des NPD-Verlags und die des angeschlossenen Versandhandels angesehen habe, gefror mir das Blut in den Adern”, erzählt Bender. Bei den Offenbachern angefragt hatte Adrian Preißinger, ein breite wegen Volksverhetzung verurteilter Neonazi, der vornehmlich die Bands der rechten Szene vermarktet. Bislang ließen die Rechten ihre Zeitschrift in Polen drucken…

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Offenbach-Post.