Rohstoffe:
Frischfaser vs. Recyclingpapier

Als produzierendes Unternehmen haben wir je­den Tag mit den ver­­schie­densten Roh­stof­fen zu tun. Und als ver­ant­wor­tungs­bewuss­tes Unter­nehmen ist bei der Roh­stoff­wahl nicht nur der Preis aus­schlag­gebend.

Überall auf der Welt wird immer mehr Papier verbraucht. Doch insbesondere Deutschland sticht hervor: Wir ver­brau­chen mehr Papier als alle Völker auf dem afrikanischen und latein­amerikanischen Kontinent zusammen. Der in Deutschland innerhalb eines Jah­res erbaute Papierstapel ist 16.000 km hoch. Zum Vergleich: Die Raum­station ISS schwebt gerade einmal in 400 km Höhe über der Erde.

Recyclingpapier spart Energie & CO2 ein
Für die Papierproduktion werden Un­men­gen an Energie benötigt und Koh­len­dioxid ausgestoßen. Während der Energie­bedarf bei der Papierherstellung aus so genannter Frischfaser bei im Schnitt 10.723 Kilo­watt­stunden je Tonne Büro­papier liegt, müssen für die Herstel­lung einer Tonne Recycling-Büropapiers lediglich 4.194 Kilo­watt­stunden Ener­gie auf­gewen­det werden. Über den Nach­haltig­keits­rechner können Sie den Material-, Wasser- und Energie­verbrauch sowie den CO2-Ausstoß im direk­ten Ver­gleich zwi­schen Recycling- und Frisch­faser­papier er­rech­nen.

Die Abwehr des Klimawandels fängt also bereits am Schreibtisch an. Deshalb bevorzugen wir Recyclingpapiere, unterstützen die Initiative Pro Recy­cling­papier und sind Mitglied der Umweltallianz Hessen.

Imagefilm der Initiative Pro Recyclingpapier.

Papiereinsparung durch Trockenoffsetdruck
Da wir im wasserlosen Offsetdruck (Trockenoffsetdruck) arbeiten, gibt es bei uns kein Papierquellen durch Feuchtmittel, das Passerprobleme verursachen kann. Somit ist auch die so genannte Anfahrmakulatur, also die Anzahl der Papierbogen, die zum Einrichten der Maschine notwendig sind und später weggeworfen werden, weitaus geringer: Ca. 10 Bogen anstelle der beim nor­ma­len Offsetdruck anfallenden 200 Bogen.

Frei von tierlichen Bestandteilen
Als ethisch-basiertes Unternehmen ach­ten wir selbst­verständ­lich auch da­rauf, dass die von uns ein­gesetz­ten Papiere frei von tier­lichen Be­stand­teilen wie bei­spiels­weise Gela­tine sind. Das gilt auch für Kleb­stoffe, z.B. bei Haft­papie­ren.